Leichtathletik-Verband Nordrhein e.V.

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Hallen-DM: Sieben Vorjahres-Medaillen der Maßstab

Mittwoch, 13. Februar 2019 08:20
Harald Koken

Mit 49 Einzelstartern und acht Staffeln ist der LV Nordrhein bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften vertreten, die am Wochenende (16./17. Februar) in Leipzig ausgetragen werden. Im Vorjahr gingen fünf Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille an Athletinnen und Athleten aus unserem Verband.

Katharina Bauer und Bo Kanda Lita Baehre haben bereits die Stabhochsprung-Normen für die Hallen-EM abgeliefert. Die Titelverteidigerin und der Vorjahres-Fünfte gelten in der Arena Leipzig als Medaillenanwärter und haben am vergangenen Wochenende ihre Top-Form unter Beweis gestellt: „Bo“ schraubte seine persönliche Bestleistung auf 5,70 Meter, „Katha“ ihren Saisonrekord auf 4,52 Meter.

Konstanze Klosterhalfen (alle TSV Bayer 04 Leverkusen), die vor Jahresfrist über 3.000 Meter den deutschen Hallenrekord auf 8:36,01 Minuten pulverisierte, bestreitet in diesem Jahr ihr erstes Rennen auf deutschem Boden und hat ebenfalls die EM-Norm im Visier. Wie gut sie drauf ist, hat die 21-Jährige erst am Samstag in New York mit der deutschen Hallen-Bestleistung über eine Meile (1.609 m) gezeigt - und einer Schlussrunde von 31 Sekunden.

Kölner Duo hat Aussicht auf Edelmetall

Die international für Luxemburg aktive Vera Hoffmann (ASV Köln), im Vorjahr mit DM-Bronze belohnt, hat über 1.500 Meter bereits die Norm für die Hallen-Europameisterschaften abgeliefert. Ins Blickfeld gerannt hat sich ihr Klubkollege Joshua Hartmann. Beim Indoor-Meeting in Düsseldorf kündigte Moderator Wolf-Dieter Poschmann den 19-Jährigen gar als „Sensation des Winters“ an und traf damit den Nagel auf den Kopf, denn der Schützling von Jannik Engel mischte in den letzten Wochen die nationale Kurzsprint-Szene gehörig auf. Der eigentliche 400-Meter-Läufer ist über 60 und 200 Meter Zweiter der Meldeliste.

Ran an die EM-Norm möchte auch Siebenkämpferin Louisa Grauvogel. Ihr fehlen über 60 Meter Hürden mit 8,12 Sekunden nur winzige zwei Hundertstel. Noch ein Ziel der 22-Jährigen: ein Podestplatz. Hochsprung-Titelverteidiger und -Europameister Mateusz Przybylko droht Konkurrenz aus dem eigenen Lager, denn Trainer Hans-Jörg Thomaskamp traut Torsten Sanders (alle TSV Bayer 04 Leverkusen) ebenfalls die bei 2,26 Meter angesiedelte Mindestleistung für einen Start bei den kontinentalen Titelkämpfen am ersten März-Wochenende im schottischen Glasgow zu. Beide haben in diesem Jahr bislang 2,22 Meter übersprungen und reisen als Zweiter und Dritter der Meldeliste nach Leipzig.

David Kirch (LT DSHS Köln), der Vorjahres-Dritte im Dreisprung, steht in diesem Jahr bislang an fünfter Stelle. Klaudia Kaczmarek (LAZ Rhede) ist eine von vier Dreispringerinnen, die 2019 bereits die 13-Meter-Marke übertroffen haben. Felicitas Ulmer, Nelly Schmidt (beide LT DSHS Köln) und Djamila Böhm (ART Düsseldorf) dürfen sich Hoffnungen auf den Einzug in ein Langsprint-Finale machen. In den Staffeln zählen die Teams aus Leverkusen und Köln zu den Podest-Anwärtern.