Nordrhein-Meisterschaften Langstrecke & 4x400m Mixed 2026
Die Nordrhein-Meisterschaften Langstrecke 2026 in Wesseling boten optimale Bedingungen für spannende Wettkämpfe: Bei frühlingshaften Temperaturen und kaum Wind überzeugten große Teilnehmerfelder im Nachwuchs mit hochklassigen Leistungen. Besonders herausragend waren Timo Krein (LAZ Rhein-Sieg), der die 3000 Meter der U18 souverän gewann, Maurits Redemann (TV Rheinbach) über 2000 Meter der M13 und die Schwestern Lotta und Leni Matlé (Eintracht Duisburg), die in der W12 einen Doppelsieg feierten. Bereits zu Beginn der Veranstaltung sorgten die 4x400-Meter-Mixed-Staffeln im Ulrike-Meyfarth-Stadion für eine mitreißende Atmosphäre.
Auftakt mit Teamgeist
Den Startschuss in den Wettkampftag setzten die 4x400m Mixed-Staffeln. Mit starken 3:41,66 Minuten setzte sich der ASV Köln e. V. an die Spitze, dicht gefolgt vom LAZ Rhein-Sieg und Cologne Athletics. Ein Auftakt, der Lust auf mehr machte. Für das Highlight der 4x4x00m Mixed-Staffeln sorgte aber die Jugend. Mit einer starken Zeit von 3:41,27 Minuten sicherten sich die SSF Bonn mit Matthis Stümpfig (2010) Lina Oberschachtsiek (2009), Jonas Stümpfig (2010) und Hannah Zeige (2009), die alle samt noch der U18 angehören nicht nur den Titel in der U20, sondern auch für die schnellste erzielte Zeit an diesem Tag.
Nachwuchs im Fokus
Was sich im weiteren Verlauf bestätigte: Auch die Zukunft der Langstrecke im Nordrhein ist vielversprechend. Vor allem die Altersklassen U14, U16 und U18 präsentierten sich mit beeindruckend großen Feldern. Für viele war es der erste Wettkampf auf der Rundbahn – entsprechend hoch war die Motivation und das Tempo von Beginn an. Die starken Leistungen auf der Bahn spiegelten das Niveau der Nachwuchsathleten eindrucksvoll wider.
Hochklassige Leistungen auf der Rundbahn
Über 3000 Meter der männlichen Jugend U18 dominierte Timo Krein (LAZ Rhein-Sieg) das Rennen im Alleingang und siegte in starken 8:43,95 Minuten. Dahinter folgten Michael Hahn (LAV 23 Meckenheim) und Quentin Gueret (TSV Bayer 04 Leverkusen). Bei der weiblichen Jugend U18 setzte sich Lea Topp (SV Sonsbeck) in 10:27,07 Minuten knapp vor Nina Brüggen (LAV Habbelrath-Grefrath) und Johanna Koerner (LAZ Rhein-Sieg) durch.
Auch die Altersklasse M15 profitierte vom schnellen Rennen: Theo Hamm (TSV Bayer 04 Leverkusen) gewann in 9:47,15 Minuten vor Cem Polat und Jonte Zenk. In der W15 setzte sich Helena Collier (OSC Waldniel) in 10:59,75 Minuten vor Maya Kraus und Nele Schäfer durch.
In der M14 gewann Jonathan Matys (LAZ Mönchengladbach) in 10:14,50 Minuten vor Louis Rueben und Erik Doppelfeld. Besonders spannend war das Rennen der W14 über 2000m. Bis 200m vor dem Ziel belauerten sich die beiden Favoritinnen. Schließlich setze sich Emma Schild (Ausdauer-Sportverein Duisburg) mit einem starken Antritt in 10:51,73 Minuten durch, gefolgt von Sophie-Maria Wölk (10:54,41 min) und Cara Schoiber.
Über 2000 Meter der M13 überzeugte Maurits Redemann (TV Rheinbach) in 6:40,62 Minuten. Dahinter folgten Oskar Bleidißel und David Mircescu. In der W13 gewann Nora Ebel (LG Alpen) in 7:00,57 Minuten vor Anna Matilda Koullen und Leni Brück.
Die M12 gewann Liam Feiss (TuS Köln rrh.) in 7:08,25 Minuten vor Jakob Oberhausen und Elyas Amir Benassila. Ein besonderes Highlight bot die W12: Lotta Matlé (Eintracht Duisburg) siegte in 7:00,72 Minuten vor ihrer Schwester Leni Matlé und Lola Brasas.
Langstrecke der Erwachsenen
Über 10.000 Meter der Männer gewann Noah Herma (DJK Jung Siegfr. Herzogenrath) in 38:04,55 Minuten. Bei den Frauen setzte sich Julia Sistemich (DJK Jung Siegfr. Herzogenrath) in 38:11,74 Minuten durch. In der männlichen Jugend U20 siegte Nils Grüning (LG Aachen) über 5000 Meter in 16:20,58 Minuten vor Julien Lipmann und Jan-Niklas Peplau. Bei der weiblichen Jugend U20 gewann Maxine Kammann (TSV Bayer 04 Leverkusen) in 18:16,91 Minuten vor Charlotte Voigt.
Fazit
Die Nordrhein-Meisterschaften 2026 in Wesseling waren mehr als nur ein früher Saisonwettkampf. Sie waren ein stimmungsvoller Auftakt, ein Schaufenster für den starken Nachwuchs und ein Beleg dafür, dass die Langstrecke im Nordrhein auf einem hervorragenden Weg ist.