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23-DM: Acht Vorjahrestitel als Anreiz

Mittwoch, 27. Juni 2018 15:20
Harald Koken

Acht Siege und insgesamt 23 Medaillen haben die Nordrhein-Asse im Vorjahr bei der U23-DM eingefahren – eine Bilanz, die sich sehen lassen kann und bei der Neuauflage am kommenden Wochenende in Heilbronn als Anreiz gilt.

Jessie Maduka (ART Düsseldorf) kann in Heilbronn sozusagen einen Hattrick landen und zum dritten Mal in Folge Deutsche U23-Meisterin im Dreisprung werden. Stabhochspringer Bo Kanda Lita Baehre (TSV Bayer 04 Leverkusen), der im vergangenen Jahr auch die Titel in der U20 und bei den Männern einheimste, hat bereits die für eine Teilnahme an den Europameisterschaften im August in Berlin erforderlichen 5,60 Meter bewältigt. Für ihn gilt Heilbronn aber in erster Linie als Generalprobe für die U20-EM in Tampere (Finnland; 10. bis 15. Juli 2018).

Im Speerwurf gehört Nils Fischer zu den Favoriten. Der vorjährige Vize-Meister vom TSV Bayer 04 Leverkusen hat sich im Mai auf 76,48 Meter gesteigert. Bei den Juniorinnen ist Katrin Missing (ART Düsseldorf) zu beachten. Sarah Schmidt (TSV Bayer 04 Leverkusen) hat über 800 Meter nicht nur den Meistertitel im Visier, sondern auch die EM-Norm von 2:01,50 Minuten, zu der ihr noch 73 Hundertstel fehlen. 8.000-Punkte-Zehnkämpfer Ituah Enahoro (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen), der jüngst auf 8,01 Meter flog, wird als Weitsprung-Favorit gehandelt.

Podestplätze im Visier

Anna Gehring (ASV Köln), die Deutsche Meisterin über 10.000 Meter und da bereits mit der EM-Norm ausgestattet, schielt über 5.000 Meter nach Edelmetall. Im Hammerwurf streben Sina Mai Holthuijsen (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen), Michelle Döpke und Dominik Klaffenbach (beide TSV Bayer 04 Leverkusen) erneut Podestplätze an. Jennifer Montag (TSV Bayer 04 Leverkusen), 2017 Dritte über 100 Meter, möchte nunmehr auch über die doppelte Distanz Edelmetall erreichen.

Stabhochspringerin Ria Möllers (TSV Bayer 04 Leverkusen), im vergangenen Jahr Vize-Meisterin, hat gute Chancen wieder weit vorn zu landen. Zehnkämpfer Niklas Ransiek (TSV Bayer 04 Leverkusen) könnte über 110 Meter Hürden an der Spitze mitmischen. Henry Vißer (LAZ Rhede) hat sich mit seiner Steigerung auf 51,77 Sekunden über 400 Meter Hürden in den Favoritenkreis gehievt. Bei den Damen führt U20-WM-Teilnehmerin Sylvia Schulz (TSV Bayer 04 Leverkusen) über die Langhürden mit 58,74 Sekunden die Meldeliste an. Im Hochsprung können Remo Cagliesi (TLV Germania Überruhr) und Jana Kulessa den Sprung aufs „Stockerl“ schaffen. Und Ronja Sowalder mit dem Diskus nah an die Medaillenränge herankommen.

Staffeln als Erfolgsgaranten

Im Dreisprung hat der Deutsche Hochschul-Meister Benjamin Weßling (alle TSV Bayer 04 Leverkusen) als Fünfter der Meldeliste Tuchfühlung zu den vor ihm Platzierten. Immer für vordere Plätze gut sind die Staffeln aus dem Nordrhein. Bei den Männern geht Leverkusen über 4x100 Meter als Titelverteidiger ins Rennen – mit Leistungsträger Kai Köllmann, der in den letzten beiden Jahren einzeln 200-Meter-Silber erkämpfte. Auch seinem Staffelkameraden Nico Menzel ist 200-Meter-Edelmetall zuzutrauen.

Über 4x400 Meter bestimmten die Langsprinterinnen vom LT DSHS Köln im vergangenen Jahr das Rennen von Beginn an und verteidigten ihren Titel aus 2016 erfolgreich. Laut Meldeliste ist davon auszugehen, dass die Erfolgsserie fortgesetzt wird. Laura Marx, 2017 Dritte, möchte zudem auch einzeln wieder aufs Treppchen. Mit ihren kürzlich abgelieferten 53,92 Sekunden hat sie ein gutes Fundament gelegt, ebenso ihre mit 54,27 Sekunden notierte Teamgefährtin Nelly Schmidt. Durchaus möglich, dass der ASV Köln über 3x800 Meter das Vorjahres-Silber nun vergoldet.

leichtathletik.de bietet aus Heilbronn einen Livestream an.
Es kommentieren zwei Nordrheiner: Ivo Koken (Wassenberg) und Max Bittis (Aachen).
Los geht's am Samstag um 12.55 Uhr und am Sonntag um 10.55 Uhr