Leichtathletik-Verband Nordrhein

Tolle Stimmung bei den LVN-U16-Meisterschaften

Esosu Akhidue (Team Voreifel) - Sieger über 60m der M 15 und in der 4x200m-Staffel
Foto(s): Jochen Grundmann

408 Mädchen und Jungen aus 110 Vereinen des LV Nordrhein ermittelten am Sonntag, dem 5. März in der Leichtathletikhalle im Düsseldorfer ARENA-Sportpark ihre Nordrheinmeister. Trotz des späten Termins im Winter und ein paar Ausfällen auf Grund der grassierenden Grippe lieferten sich die jungen Sportlerinnen und Sportler tolle Wettkämpfe.


Auch wenn viele Sportler/innen gute Leistungen unter optimalen Bedingungen durch die gute Vorbereitung des örtlichen Ausrichters ASC Düsseldorf erzielen konnten, so drückten auch gerade einzelne Athletinnen und Athleten den Meisterschaften ihren Stempel auf.
Herausragend waren wie schon so oft die Leistungen im Stabhochsprung.

 

Bei der M15 schwang sich Finn Jakob Torbohm (TSV Bayer Leverkusen) über die neue persönliche Bestleitung von 4,05 m, was genauso Platz 1 in der inoffiziellen Deutschen Hallenbestenliste bedeutet wie die 3,20 m, der der M14-Sieger Luke Zenker (ART Düsseldorf) überwand. Die W14 hatte es den Jungen schon am Vormittag vorgemacht. Zina Buddenberg (TV Angermund) überquerte als Siegerin 2,80 m, was ebenso wie die 2,60 m der Zweit-und Drittplatzierten Mona Münster (ART Düsseldorf) und Lena Hirsch (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) ein Platz in den Top Ten in Deutschland bedeuten.


Luke Zenker war neben dem Stabhochsprung mit seinen Siegen über 60-m-Hürden in 8,98 Sek. und im Weitsprung mit Spitzenleistung von 5,64 der überragende Athlet in der M14, wenngleich die 2:08,90 Min. von Adrian Helpertz, OSC Waldniel über 800 m nicht unerwähnt bleiben sollten.


In der M15 glänzten neben Finn Torbohm zwei weitere Athleten. Esosa Akhidue vom Team Voreifel gelang nach seinem überragenden Sieg über 60 m mit 7,39 Sek. ein Riesensatz im Dreisprung auf glänzende 12,78 m, die ihn auf Platz 2 der inoffiziellen Deutschen Hallenbestenliste katapultierten. Schon am Vormittag hatte der spätere Bronzemedaillengewinner über 60 m, Patrick Hausmann (mettmann-sport) als Sieger im Weitsprung der M15 mit 6,54 m eine beeindruckende Weite in die Grube gezaubert.

 

Wir wollen aber auch die Mädchen nicht vergessen. Zwei Goldmedaillen konnte sich Julia Holzmann (TV Ratingen) umhängen durch ihre Siege im 60-m-Hürdenlauf und im Weitsprung mit guten 5,20 m. Nicht unerwähnt bleiben sollte aber die Leistung der Siegerin im Kugelstoßen, Alyssa Tagbo (OSC Rheinhausen), die mit ihrer Siegesweite von 11,39 m auch in Deutschland weit vorne liegt.


Bei den ein Jahr älteren Mädchen, der W15, teilten sich die Top-Leistungen vier Sportlerinnen. Sophie Bleibtreu (Wuppertaler SV) dominierte die 60 m mit guten 7,92 Sek. und Luzie Ronkholz (TSV Bayer Leverkusen) zeigte ihren Mitläuferinnen mit ebenso guten 2:20,29 Min über 800 m nur ihre Hacken. Ganz nach vorne in Deutschland sprang sich auch Agatha Slotta (VT 1895 Kempen) im Dreisprung mit 10,77 m. Erfolgreichste Athletin in der W15 war aber Marlene Meier (TSV Bayer Leverkusen), die sich drei Goldmedaillen umhängen konnte. Sie gewann die 60-m-Hürden in 8,94 Sek., den Hochsprung mit 1,64 und den Weitsprung mit sehr guten 5,32 m.


Den stimmungsvollen Höhepunkt und Abschluss einer tollen Veranstaltung bildeten natürlich wieder die Staffeln, wo auch dieses Mal Freude und Tränen eng bei einander lagen. Mit großer Akribie und viel Einfühlungsvermögen hatte sich das Kampfgericht die Zeit genommen, den Mädchen und Jungen die Regeln beim Staffelwechsel und beim Kurvenlaufen und dem richtigen Zeitpunkt zum Bahnverlassen zu erläutern. Aber manchmal war doch alle Mühe vergebens, wenn dann eine dritte Läuferin die halbe Runde auf der vierten Bahn läuft oder der Staffelstab dennoch fällt.


Bei den Mädchen knackten die Mädchen des TSV Bayer Leverkusen in 1:48,35 Min. erst im achten Lauf die bis dahin erzielte Bestzeit der LAV Bayer Uerdingen aus dem zweiten Lauf mit 1:48,41 Min. und konnten sich zum Leidwesen der Sportlerinnen des anderen Bayer-Teams die Goldmedaille umhängen. Bei den Jungen war die Sache viel klarer. Mit drei Sekunden Vorsprung siegte überzeugend das Team Voreifel um den mit zweifachen Nordrheinmeister Esosa Akhidue in sehr guten 1:38,17 Min.

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Jochen Grundmann | Geändert: Dienstag, 07 März 2017 07:50

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