Leichtathletik-Verband Nordrhein

Thorpe-Cup

Ende Juli 2017 findet der Thorpe-Cup, Länderkampf im 10- und 7-Kampf der Männer und Frauen zwischen Deutschland und den USA im Rather Waldstadion (Düsseldorf) statt.

 

Bereits seit 1993 gibt es im Zehnkampf unter verschiedenen Namen den Ländervergleich USA gegen Deutschland, 2006 kamen dann die Siebenkämpferinnen dazu und 2007 erhielt der Wettbewerb seinen endgültigen Namen zu Ehren des ersten Olympiasiegers im Zehnkampf, Jim Thorpe.

Begründet wurde der Thorpe-Cup 1993 durch den Bundestrainer Claus Marek und den VISA-USA-Team-Cheftrainer Harry Mara. Die Trainer der stärksten Zehnkampf-Nationen wollten einen internationalen Wettkampf für ihre hoffnungsvollen Top-Athleten der sogenannten „Zweiten Reihe“ entwickeln. Nach ersten Ideen schufen sie diesen Teamvergleich, in dem jeweils sieben Athleten an den Start gehen und davon die fünf Besten für ihre Mannschaft gewertet werden. Bei der Premiere 1993 in Aachen 

gewann Stefan Schmid die Einzelwertung und die USA die Teamwertung des Ländervergleichs, der seitdem jährlich (Ausnahme 2004) durchgeführt wird.

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Stefan Press | Geändert: Freitag, 14 Juli 2017 10:28

Harmonische NRW-Lauftagung

Erfolgreich und harmonisch verlief die NRW-Lauftagung am vergangenen Samstag (8.7.) in Bergkamen. Die Nutzung des DIALOG-Systems als Anmeldeportal und die vielfältige Vorabstimmung einiger Veranstalter untereinander sorgten dafür, dass die abschließende Terminabstimmung ohne jede Einsprüche vonstattenging.


Für den langjährigen FLVW-Referenten Klaus-Peter Münzer war diese Tagung nach 30 Jahren die letzte, die er in verantwortlicher Funktion begleitete. Anfang 2018 wird er in den Ruhestand gehen und von den Laufveranstaltern mit viel Beifall verabschiedet.


Einzelheiten zur Tagung sind auf der Homepage der NRW-LaufAkademie zu finden: www.nrw-laufakademie.de

 

Hans-Joachim Scheer | Geändert: Dienstag, 11 Juli 2017 07:32

Rekorde, WM-Qualis und beste Stimmung beim Düsseldorf-Marathon 2017

Auch zur 15. Auflage des Düsseldorfer Marathon erwies sich die Landeshauptstadt wieder als gutes Pflaster für Marathonläufer. Zwar liefen die knapp 16.000 Teilnehmer in diesem Jahr unter schwierigen Wetterbedingungen mit kräftigen Windböen, konnten sich aber auf die tolle Atmosphäre der vielen Zuschauer und 33 Musik-Points an der Strecke sicher sein, die für beste Stimmung und moralische Unterstützung sorgten. Der Wetterdienst hatte für eine Stunde nach Startschuss kräftige Winde angekündigt, und der kam dann auch pünktlich. Einige Athleten gaben auf, andere überzeugten mit mentaler Stärke, für andere lief es hingegen richtig gut.

Das Rennen gewann der 19-jährige Youngster Robert Chemonges aus Uganda mit einer persönlichen Bestzeit von 2:10:32 Stunden. Schnellste Frau war Doroteia Alves Peixoto (Portugal), die mit 2:32:00 Stunden ihre persönliche Bestzeit gleich um gut vier Minuten verbesserte. Beide knackten damit die Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaft im August in London. Einen neuen nationalen Rekord stellte die Paraguayanerin Carmen Patricis Martinez-Aguilar mit 2:35:17 Stunden auf und knackte somit auch die WM-Norm. Raphael Igrisianu knackte zwar keine WM-Norm, dafür aber einen Guinnes Rook of Record. Der Mann aus Siegen hatte sich in den Kopf gesetzt, den kompletten Marathon mit einem Basketball dribbelnd in weniger als 3:04:15 Stunden zu absolvieren. Igrisianu schaffte das mit Bravour. Nach 3:00:25 Stunden war er im Ziel und pulverisierte die alte Bestmarke des Esten Marti Merdar. 

Die zweite Hälfte wurde zur ganz besonderen Herausforderung


Für große Spannung sorgten diesmal die beiden deutschen Topläufer Marcin Blazinski (LG Farbtex Nordschwarzwald) und Julian Flügel (ART Düsseldorf). Bis zur Halbmarathonmarke lief es für die beiden nach Plan, doch in der zweiten Hälfte verloren sie Zeit, was zu einem großen Teil sicher auch am Wind lag. „In der zweiten Hälfte war es schwierig, das Tempo zu halten. Davor war alles okay“, sagte der aus Polen stammende Marcin Blazinski, der die erste Hälfte in 66:44 Minuten absolviert hatte und eigentlich seine persönliche Bestzeit von 2:14:45 angreifen wollte. Am Ende musste er sich zwar mit 2:17:10 Stunden zufriedengeben, dafür war es aber eine deutsche Jahresbestzeit und Platz fünf für den 28-jährigen, der sich am Rhein zurückmeldete. Für Blazinski, der seit Oktober 2011 die deutsche Statsangehörigkeit besitzt, war es bereits der vierte Start in Düsseldorf. Als mittelfristiges Ziel her er sich gesetzt, für Deutschland an den Start zu gehen. Geführt von Tempomachern hatte Julian Flügel die erste Hälfte in 68:58 Minuten absolviert. „Mir war dann schon klar, dass ich bei diesem Wind keine Zeit unter 2:18 Stunden erreichen würde. Zudem hatte ich schon nach rund 10 Kilometern gemerkt, dass es nicht so richtig rollt“, erzählt Julian Flügel und fügt hinzu: „Aber nach 34 Kilometern habe ich dann irgendwie die zweite Luft bekommen“. Und somit lief er nach 2:19:24 Stunden ins Ziel. Julian Flügel wird nach einer Pause ein paar Bahnrennen laufen und sich dann langfristig auf einen Herbst-Marathon vorbereiten. Richtig gut lief es aus Sicht von Neureddine Mansouri. Der Athlet des TuS Köln rrh. absolvierte seinen ersten Marathon in 2:25:07 Stunden und lief damit in Düsseldorf auf Platz 7 ein. Gut Lachen hatte auch der Düsseldorfer Nikki Johnstone vom ART Düsseldorf. Er lief an dem Tag Bestzeit. Mit 2:31:23 Stunden gehört er mit zur TOP-10 der Zieleinläufer. Dort hatte man eigentlich den Kölner Dominik Fabianowski vom ASV Köln erwartet. Der Deutsche Vizemeister von 2015 hatte sich zuletzt in Phoenix gezielt für das Rennen vorbereitet. Was dann auf der Strecke passiert ist, musste er im Ziel erst einmal selbst reflektieren. Sicher war nur, dass er mit einer Zeit von 02:31:23 weit hinter den Erwartungen lag. Seine Fans nahmen es ihm aber keineswegs übel und gratulieren ihm viel mehr dafür, dass er nicht aufgab und sich bis ins Ziel gekämpft hat. Und das war in der Tat eine großartige Leistung, die es zu honorieren gilt.

Über den Wind fluchte auch die Frankfurterin Tinka Uphoff. „Mit 2:55:46 kam heute beim Düsseldorf Marathon definitiv nicht das Ergebnis heraus, auf das ich hintrainiert habe. Das Training lief super, ich hatte Spitzensupport und doch wollte es heute nicht laufen. Die zweite Hälfte wurde zur Herausforderung und fühlte sich ewig lang an. Ja: länger als sonst... Aber: ich bin nicht ausgestiegen!“, berichtet Tinka Uphoff, die als Schnellste Deutsche ins Ziel lief. Am Ende konnte sie aber auch wieder lächeln und fasst zusammen: „Der Marathon war super organisiert und eine tolle Veranstaltung!“ Eine bessere Zeit hatte sich auch die Kölnerin Claudia Maria Henneken vom DauerLaufVerein erhofft. Die mehrfache Deutsche Meisterin im Speedskating lief letztes Jahr als Hobbyläuferin beim Köln-Marathon nach 3:03:00 Stunden völlig unerwartet auf Platz 3. Hoch motiviert legte sie sich einen Startpass als Leichtathletin zu und lief bei der Deutschen Halbmarathonmeisterschaft in Hannover mit 1:26:40 Stunden eine neue persönliche Bestzeit. Die anvisierte Zielzeit von 2:55 Stunden erreichte sie in Düsseldorf allerdings nicht. Der Wind bremste sie deutlich aus und bescherte ihr einen 11. Platz und eine Endzeit von 3:08:48 Stunden.

 

Detlev Ackermann | Geändert: Dienstag, 09 Mai 2017 07:52

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